Familienrodelbahnen rund um Innsbruck

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Für Familien bietet sich im Tiroler Winter das Rodeln als tolle Möglichkeit an Zeit zusammen im Freien zu verbringen.

Sicherheit geht vor

Die perfekte Rodelbahn für jedes Alter

Jetzt aber endlich zu unseren Tourentips. Diese haben wir nach dem Alter der Kinder unterteilt, da sich Bedürfnisse der kleinen Rodler sehr schnell ändern! So findest du hoffentlich die Rodelbahn die perfekt zu dir und deiner Familie passt.

Alle gelisteten Rodelbahnen sind im Aufstieg von Erwachsenen unter normalen Bedingungen in weniger als einer Stunde zu bewältigen. Am oberen Ende oder im Verlauf der Rodelbahn gibt es eine Alm, Hütte oder Gasthaus in dem sich Eltern und Kinder aufwärmen und stärken können.

Rodeln mit Babies

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Rodeln mit Kleinkindern

Sobald die Kinder sicher selbständig sitzen können und auch schon ein paar Schritte im Schnee selber wagen wollen bietet sich die Kraxe als Transportmittel für den Aufstieg an. In der Kraxe sind die Kinder dem Winterwetter wesentlich stärker ausgesetzt, daher unbedingt darauf achten dass ihnen nicht zu kalt wird.

Für die Abfahrt haben wir die Kinder mit dem Gesicht nach Vorne vor uns auf die Rodel gesetzt, die leere Kraxe am Rücken. Wenn man den Lenkriemen fasst umarmt man so automatisch die Kleinen von hinten und sichert sie so auf der Rodel. Sobald die Kinder vorne sitzen sollten sie unbedingt einen Skihelm und eine Skibrille tragen, diese gibt es ab einem Kopfumfang von etwa 46cm. Weil die Kleinen beim Rodeln jetzt nach Vorne schauen und dem Fahrtwind ausgesetzt sind sollte bei Minusgraden eine Kältecreme im Gesicht verwendet werden, oder ein Gesichtsschutz getragen werden.

Die Tourentipps für Rodelausflüge mit Kleinkindern haben nur ein geringes Gefälle und zumeist wenige Kurven mit großen Radien und sollten so auch mit einem Kind auf der Rodel bei guten Verhältnissen einfach zu befahren sein:

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Rodeln mit Kindergartenkindern

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Rodeln mit Volksschulkindern

Im Volksschulalter können die Kinder den Aufstieg kurzer und mittellanger Rodelbahnen auf jeden Fall selber bewältigen. Jetzt ist auch der perfekte Zeitpunkt den Kindern eine eigene flexible Rodel zu besorgen. Mit der flexiblen Rodel kommen die Kinder jetzt auch eigenständig vom Fleck und können die Rodel bei richtiger Handhabung besonders in Kurven besser kontrollieren. Die eigene "Rennrodel" steigert nicht nur die Motivation beim Bergaufgehen sondern auch den Spaß und die Eigenverantwortung beim runter Rodeln.

Gute, feste Schuhe, Gamaschen, Helm, Skibrille warme Winterkleidung und ein Rückenprotektor gehören jetzt auf die Packliste. Die Tourentipps für Rodelausflüge mit Volksschulkindern sind schon etwas länger, haben ein mäßiges Gefälle und auch Kurven und Kehren müssen gemeistert werden:

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10 Empfehlungen fürs Rodeln

Vom Kuratorium für Alpine Sicherheit wurden 10 Empfehlungen fürs Rodeln herausgegeben - diese sollten natürlich auch beim Rodeln mit Kindern beachtet werden und den Kindern erklärt und mitgegeben werden.
  • Nimm Rücksicht auf andere Rodelbahnbenützer.
    Verhalte Dich so, dass Du keinen anderen gefährdest oder schädigst.
  • Beachte Sperren und Warnhinweise.
    Vergewissere Dich, dass die Strecke zum Rodeln freigegeben ist. Informiere Dich über den Verlauf und Zustand der Rodelbahn.
  • Verwende gute Ausrüstung: Qualitätsrodel, Schutzhelm, festes Schuhwerk.
    Aus Sicherheitsgründen keine Plastikbobs oder Plastikuntersätze.
  • Rechts und hintereinander aufsteigen.
    Quere die Rodelbahn nur an übersichtlichen Stellen.
  • Fahre kontrolliert, auf Sicht und halte Abstand.
    Passe Geschwindigkeit und Fahrweise Deinem Können, der Rodelbahn, den Schnee-, Eis- und Witterungsverhältnissen, sowie der Verkehrsdichte an.
  • Mach auf Dich aufmerksam.
    Warne unaufmerksame Aufsteiger (Schellen, lautes Rufen).
    Bei Dunkelheit: Stirnlampe und reflektierende Kleidung.
  • Warte an übersichtlichen Stellen auf Deine Begleitung.
    Vergewissere Dich, dass Deine Gruppe vollständig ist. Halte nie an engen und unübersichtlichen Stellen.
  • Rodeln auf Schipisten ist gefährlich und verboten.
    Die Kollisionsgefahr mit SchifahrerInnen ist groß. In der Nacht festgefrorene Rodel-Spuren beeinträchtigen die Pistenqualität.
  • Keine Hunde.
    Hunde sind bei Aufstieg und Abfahrt schwierig zu führen, es besteht auf den meist engen Rodelbahnen große Kollisionsgefahr mit den Abfahrenden.
  • Keine Beeinträchtigung durch Alkohol oder Medikamente.
    Suchtmittel beeinträchtigen die Reaktionsfähigkeit und verringern die richtige Gefahreneinschätzung.